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Aschaffenburg

Die Hochschulstadt Aschaffenburg liegt an den Flüssen Main und Aschaff, am westlichen Rand des Spessarts und ist Wohnort für knapp 70.000 Menschen aus dem Regierungsbezirk Unterfranken. Die wegen Ihres milden Klimas unter dem Beinamen „Bayrisches Nizza“ bekannte Stadt, ist Sitz des Landratsamtes Aschaffenburg und ein Teil der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main.

Die Stadt wurde im 5. Jahrhundert von den Alemannen gegründet und war lange Zeit die Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe. 1904 wurde hier die erste Fahrschule Deutschlands eröffnet. Des Weiteren zu erwähnen sind die im Jahre 1978 durch Guido Knopp initiierten „Aschaffenburger Gespräche“, welche sich bis heute zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichtsdiskussion Deutschlands entwickelt haben. Geschichtlich geprägt ist auch das Stadtwappen von Aschaffenburg. Es zeigt den heiligen Martin von Tours, der als Schutzpatron der Stadt verehrt wird.

Seit über 50 Jahren unterhält die Stadt Aschaffenburg Partnerschaften auf der ganzen Welt. Neben der Stadt Perth in Schottland zählen französische und ungarische Orte zu ihren langjährigen Partnern.

Kulturelle Vorzüge der Stadt Aschaffenburg sind die Vielzahl an Theatern und Museen. Besonders hervorzuheben sind hierbei das Stiftsmuseum mit seinen archäologischen Funden aus der Zeit der Kelten und das naturwissenschaftliche Museum mit seiner Ausstellung zur Mineralogie und Geologie des Spessarts. Wechselnde Sonderausstellungen findet der Besucher Aschaffenburgs in der „Kunsthalle Jesuitenkirche“. Alljährlich verleit die Stadt Aschaffenburg zudem den mit 5000 Euro dotierten Kulturpreis, welcher hervorragende Leistungen im Bereich des Kulturlebens der Stadt fördern und anerkennen soll.

Zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt zählen das Schloss Johannisburg mit der Hofbibliothek, das Pompejanum, eine Nachbildung des „Haus des Castor und Pollox“ aus dem antiken Pompeji sowie die „Stiftskirche St. Peter und Alexander“ mit spätromanischem Kreuzgang.

Das besonders mediterrane Flair Aschaffenburgs wird unter anderem durch die Bepflanzungen im Aschaffenburger Schlossgarten zum Ausdruck gebracht. Südländische Pflanzen wie Feigen und Agaven schmücken hier die verwinkelte Anlage am Main. Weitere, sehenswerte Parks der Stadt sind die Anlage Schöntal mit dem Magnolienhain und der Orangerie, der bewaldete Landschaftspark „Aschaffenburger Fasanerie“ im Osten der Stadt sowie der 2.400 Meter lange Spazierweg „kleine Schönbuschallee“, welche den Besucher von der Innenstadt zum Park Schönbusch führt.

Sportlich Aktive Aschaffenburger engagieren sich in Vereinen aus den Bereichen Fußball, Handball, American Football und Kanu. Neben der Eisporthalle stehen Besuchern das Hallen- und Freibad, eine Skaterbahn und zahlreiche Sport- und Tennisplätze zur Verfügung.

Aschaffenburgs Wirtschaft ist stark geprägt durch die Textilindustrie sowie die Bereiche Holz- und Papierindustrie und die Metall- und Elektronikbranche. Neben zwei großen Standorten aus der Automobilzulieferindustrie gewinnt der Bereich Informationstechnologie und Softwareberatung mehr und mehr an Bedeutung für die Stadt und die umliegende Region.

Aschaffenburg – größte Stadt der Region Bayrischer Untermain

 

 

 

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